Fasten – und Gesundheitswoche auf der Alp 1 Woche im Mai und Oktober

26.01.2026

Entdeckung der Langsamkeit – Entschleunigung auf der Alp kombiniert mit Reinigung

Ich bin immer wieder recht beschäftigt, trotz 70 Jahre. Bin manchmal zu lange am Computer abends, kann danach nicht so gut schlafen, der Alltag nimmt mich „in Griff!“ Kennt ihr das?

Dann spüre ich immer wieder, dass mir ein Stopp, eine Auszeit gut tut.

Dies gönne ich mir mit Wanderungen alleine in der Natur, um mich auf mich zu besinnen und mich zu regenerieren.

Besonders schätze ich es in einer Hütte auf der Alp, ohne Strom hat und das Wasser draussen am Brunnen. Dies bringt mich bereits mit der Langsamkeit in Verbindung. Alles braucht viel mehr Zeit, ich werde gemächlicher, erhalte sofort Abstand zum Alltag.

Besonders schätze ich es wenn ich auf der Alp Fastenwoche leite. Regelmässiges Fasten bringt mich immer wieder zurück zum Wesentlichen, Reinigt und unterstützt unseren Körper und Seele.

Brauche ich wirklich so viele Dinge um glücklich zu sein? Auch den Komfort vermisse ich nicht. Die Nahrung fehlt mir nicht (ausser Säfte oder für Teilfasten Gemüsesuppen). Ich fühle mich trotzdem leistungsfähig, spüre eine innere Freude und Verbundenheit, ob alleine oder mit anderen.

Die Atmosphäre auf der Alp bringt es mit sich, dass alle Personen der Fastenwoche „runter kommen“ und eine Teilnehmerin drückte sich so aus: „hier oben kann ich mich extrem schnell verlangsamen!“

Beim Einfeuern, Wasser holen am Brunnen, das Feuer lebendig halten, das Feuerknistern, und am Abend Kerzenlicht oder Petrollampe unterstützt mit kleinen Solarlämpli hilft uns alles bewusst zu machen und Inne zu halten. So Vieles, das uns im Alltag wichtig erscheint, oder deren Probleme verlieren an Bedeutung.

Bewusst verzichte ich darauf, in der Hütte Solar zu installieren, da wir diese Stimmung so schätzen und uns dies mehr auf uns zurück wirft.

Beim Fasten lassen wir uns durch Motto’s leiten: die Elemente der Natur:

Erde – Wasser – Feuer – Luft – Raum. Wir entdecken diese Qualitäten auch in uns und gönnen uns jeden Morgen eine Gehmeditation alleine draussen. Zeit für sich, Beobachten der Natur, Kraft schöpfen, Belastendes abgeben, sich mit dem Kosmos verbinden. Im langsamen Gehen nehme ich Einzelheiten der Natur wahr, beobachte Schnecken, Tau auf Blättern..

Hier kommen wir zur Ruhe, Einlassen, Niederlassen, stärkt das Urvertrauen.

Statt Allein:  Eins mit dem All! Hast Lust mal mitzumachen?

Elisabeth Erb

www.koerpertherapie-erb.ch

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